Heilpraktikerin für Psychotherapie
oder
approbierte Psychotherapeutin

Was passt gerade zu Ihnen?

Vielleicht geht es Ihnen gerade gar nicht um „eine Bezeichnung“,
sondern um etwas anderes:


Wie komme ich gut in Unterstützung hinein
– ohne
dass es sich kompliziert, beschämend oder zu eng anfühlt? -


Auf dieser Seite finden Sie Orientierung dazu, was Psychotherapie bei einer Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG) bedeutet, für wen dieser Rahmen erfahrungsgemäß passt– und wie Sie herausfinden, ob es für Sie stimmig ist.

„Kurz gesagt: Dieser Rahmen kann mehr Freiheit geben,
sich
am Menschen zu orientieren –
nicht an Vorgaben.“

Was bedeutet „Heilpraktikerin für Psychotherapie“ konkret?

Wie wir arbeiten, kann dabei einen spürbaren Unterschied machen. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie erfolgt die Begleitung als Selbstzahlerleistung – und damit unabhängig von kassenbezogenen Vorgaben oder festen Verfahrenslogiken.
Das schafft oft mehr Spielraum, die Zusammenarbeit an Ihrem Anliegen auszurichten – mal mehr über Gespräch und Einordnung, mal mehr über Stabilisierung, Körperwahrnehmung und Stressregulation (Nervensystem).

Entscheidend ist dabei immer: Was hilft Ihnen konkret – und was ist für Sie im Alltag tragfähig?

Wenn Sie sich zuerst einen klaren Überblick über Honorar und Rahmenbedingungen wünschen, finden Sie alles transparent hier:
Kosten & FAQ


Wichtig zu wissen: Die Erlaubnis zur Ausübung von Psychotherapie (HeilprG) setzt u.A. eine Überprüfung durch das Gesundheitsamt voraus. Mir ist wichtig, dass Sie sich im therapeutischen Prozess sicher, gesehen und ernst genommen fühlen. Fragen dazu sind im Erstgespräch ausdrücklich willkommen.


Passt dieser Rahmen zu Ihnen?

Viele meiner Klienten entscheiden sich für den Selbstzahler-Rahmen nicht, weil sie „alles allein schaffen“ müssen, sondern weil sie sagen:

  • „Ich möchte jetzt etwas verändern, nicht erst später.“

  • „Ich brauche Orientierung, ohne mich sofort festlegen zu müssen.“

  • „Ich wünsche mir einen Rahmen, der sich an meinem Alltag orientiert.“

  • „Ich möchte nicht erst warten, bis es schlimmerwird.“

Eine Begleitung kann besonders passend sein, wenn Sie …

  • sich Entlastung und Klarheit wünschen (statt weiter zu funktionieren)

  • spüren: „Eigentlich geht’s irgendwie schon noch“ – aber innerlich kostet es viel

  • nicht in Diagnosen denken möchten, sondern in dem, was Sie wirklich erleben

  • einen Ansatz schätzen, der Stress-/Nervensystem und Körperreaktionen miteinbezieht

  • sich ein Erstgespräch zur Orientierung wünschen – ohne Druck

Was ist im Bereich der Psychotherapie nach dem HeilprG. oft leichter?

Bei der psychotherapeutische Begleitung auf Basis des Heilpraktikergesetzes zeigen sich einige positive Aspekte:

1) Mehr Gestaltungsspielraum im Prozess

Turnus, Therapiedauer und – wenn passend – auch die Sitzungslänge lassen sich individueller abstimmen, passend zu Ihrem Alltag und Ihrer Belastung. Das kann helfen, wenn Sie gerade stark belastet sind oder wenn Sie sich mehr Raum wünschen, um Dinge in Ruhe zu sortieren.

2) Klarer Start ohne kassenbezogene Vorwege

Da keine Abrechnung über die gesetzliche Krankenkasse erfolgt, ist der Einstieg häufig unmittelbarer. Viele empfinden es als entlastend, wenn Unterstützung nicht davon abhängt, ob erst bestimmte formale Schritte erledigt sind.

3) Fokus auf Ihr Erleben, nicht auf Labels

Im Vordergrund steht nicht gleich die Frage „Welche Diagnose passt?“, sondern:
Was erleben und belastet Sie
& was würde Ihnen wirklich helfen?


Und wann ist der kassenärztliche Weg sinnvoll?

Wenn Ihnen wichtig ist, dass Psychotherapie über die gesetzliche Krankenkasse abgerechnet wird, ist der Weg in der Regel über kassenärztlich zugelassene Psychotherapeut:innen passend.

Auch das kann ein sehr guter Rahmen sein. Entscheidend ist häufig die Frage:
Brauchen Sie gerade vor allem Kostenübernahme über die Kasse – oder wünschen Sie sich vor allem mehr individuelle Gestaltungsfreiheit in der Therapie zu Ihrer aktuellen Lebensphase, die sich stimmig, klar und machbar anfühlt?

Woran merken Sie, ob es „passt“ – unabhängig vom Titel?

Viele Menschen spüren schnell, ob ein Gespräch ihnen einen Boden & Stabilität gibt. Hilfreiche Fragen können sein:

  • Fühle ich mich ernst genommen – ohne Druck?

  • Entsteht eher Orientierung, statt noch mehr Verwirrung?

  • Ist das Tempo passend – nicht zu schnell, nicht zu zäh?

  • Kann ich auch Unsicherheit aussprechen?

Wenn Sie möchten, bringen Sie solche Fragen gerne ins Erstgespräch mit.

Grenzen & Klare und offene Kommunikation

Für den Fall , dass ich den Eindruck habe, ein anderes Hilfesystem oder ein anderer Rahmen wäre für Ihr Anliegen besser geeignet ist, spreche ich das offen an. Ihr Wohl steht im Vordergrund.

Häufige Fragen:

  • Nein. Viele Menschen kommen, wenn sie merken: So wie es gerade läuft, kostet es zu viel Kraft und die Lebensfreude leidet darunter. Unterstützung ist auch dann sinnvoll, wenn Sie noch „funktionieren“, sich innerlich aber bereits erschöpft oder überfordert fühlen.

  • Nein. Im Vordergrund steht, was Sie erleben, wie es Sie beeinflusst und was Ihnen helfen würde.

  • Das kann sinnvoll sein, wenn Sie Entlastung und Orientierung möchten, statt weiter allein durchzuhalten. Wenn Ihnen dabei bestimmte Rahmenbedingungen wichtig sind, sprechen Sie das bitte offen an.

  • Genau dafür ist das Erstgespräch da. Sie dürfen unsicher sein. Wir schauen gemeinsam, ob mein Angebot gerade das Richtige für Sie ist.

In Notfällen

Aufgrund meiner festen Sprechzeiten biete ich keine Akut- oder Notfallversorgung an.

Wenn Sie in München sofortige Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den Krisendienst Psychiatrie Bayern (Oberbayern): 0800 / 655 3000 (kostenfrei, 24/7).


Bei akuter Gefahr wählen Sie bitte 112. Für dringende medizinische Hilfe außerhalb der Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.